gwk-Tipps für Mieter: Müll richtig entsorgen
Fünf einfache Regeln für ein sauberes Zuhause
Nachfolgend finden Sie fünf einfache Regeln, die dafür sorgen, dass wir alle gemeinsam in einem angenehmen, sauberen - und rattenfreiem - Umfeld leben können.
Auf geht´s:
Mülltrennung – Ihre Tonne hat Ansprüche.
Ansprüche? Na klar: Die Papiertonne mag Papier. Die Biotonne liebt Apfelschalen. Die Wertstofftonne steht auf Verpackungen. Nur der Restmüll ist beim Dating etwas unkomplizierter. Kurz gesagt: Jede Abfallart hat ihre Lieblingsadresse. Wer richtig trennt, hilft beim Recycling und sorgt dafür, dass aus Müll wieder etwas Sinnvolles wird.
Die Umwelt sagt schon mal: Danke!
Fast Food? Ja. Fast wegwerfen? Lieber nicht.
Der Apfelrest auf dem Gehweg oder die Cola-Dose im Gebüsch verschwinden leider nicht von allein. Dafür tauchen oft neue Gäste auf – und die zahlen keine Miete: Ratten, Mäuse und anderes Getier. Genießen Sie Ihren Snack lieber entspannt und entsorgen Sie die Reste anschließend dort, wo sie hingehören.
So bleibt das Buffet geschlossen.
Vor der Tonne ist nicht "in" der Tonne.
Ein Müllbeutel vor der Mülltonne ist ungefähr so sinnvoll wie ein Auto neben der Garage zu parken und zu behaupten, es stünde drin. Außerdem locken selbst gut verschlossene Beutel zuverlässig hungrige Nager an. Deshalb gilt: Deckel auf, Beutel rein, Deckel zu
Drei Handgriffe, viele zufriedene Nachbarn.
Blumen lieben Wasser – keine Kippen.
Zigarettenkippen machen sich weder im Blumenbeet noch auf Wegen besonders gut. Sie sehen nicht nur unschön aus, sondern belasten auch Boden und Grundwasser. Also: Glut sorgfältig ausmachen und die Kippe in den Restmüll werfen.
Ihre Blumen werden sich zwar nicht persönlich bedanken – aber sie blühen trotzdem lieber ohne Filter.
Sperrmüll ist kein Überraschungspaket.
Sie haben einen Abholtermin? Perfekt! Dann stellen Sie den Sperrmüll bitte erst kurz vorher raus. Denn wie durch Zauberei wächst ein kleiner Haufen über Nacht oft zu einem ausgewachsenen Möbelberg. Und wenn mehr draußen steht als angemeldet, bleibt am Ende womöglich alles stehen. Das wäre ungefähr so ärgerlich wie eine Pizza ohne Belag. Und bevor der gute Sessel auf Nimmerwiedersehen geht: Vielleicht freut sich jemand aus der Nachbarschaft noch darüber.
Verschenken macht schließlich mehr Freude als Wegwerfen.