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Die Historie der gwk Uelzen

Die Wohnungsbaugesellschaft von 1949 bis heute

Gründung und Zielsetzung

Aufgrund der nach dem Krieg durch Flüchtlingsströme auch in Uelzen dramatisch angestiegenen Wohnungsnot erfolgte am 19. April 1949 die Gründung der „Gemeinnützigen Wohn- und Siedlungsbaugesellschaft des Kreises Uelzen mbH" (GWK). Als Hauptgesellschafter traten damals die Landkreis Uelzen, die Stadt Uelzen sowie weitere 28 Gemeinden, Firmen und Einzelpersonen in die Gesellschaft ein.

Das Ziel: Die Gesellschaft sollte in möglichst kurzer Zeit für möglichst wenig Geld möglichst viel Wohnraum schaffen. Bereits im ersten Jahr konnte die GWK 104 Wohnungen fertig stellen. In einem Artikel in der Uelzener „Allgemeinen Zeitung" AZ vom 10.12.1955 heißt es: „Die Gesellschaft hat in fünf Jahren erfolgreicher Tätigkeit wie kaum eine andere Institution dazu beigetragen, die Wohnungsnot in Stadt und Kreis Uelzen .... wesentlich zu lindern."

Die gwk Uelzen zu Beginn der 80er Jahre

Zu Beginn der 80er Jahre war die GWK maßgeblich an der baulichen Entwicklung des so genannten „Sternviertels" und des „Ostringes" in Uelzen beteiligt. Mit 850 Einfamilienhäusern und Wohnungen gelang der GWK ab Mitte der 60er Jahre die Erschließung und Bebauung eines „eigenen" Stadtteils in Uelzen: das Wohnquartier „Königsberg". Ein Bauprogramm der Niedersächsischen Landesregierung machte die Großmaßnahme möglich.

Die Liste der Gemeinden und Ortsteile, in denen das Unternehmen tätig war, umfasste bereits 1989 die stattliche Zahl von 62 Namen. So wurden allein in der Stadt Uelzen mit ihren Ortsteilen in den ersten 40 Jahren des Bestehens der „Gemeinnützigen" 1348 Mietwohnungen, 1078 Eigentumswohnungen und 365 Betreuungsmaßnahmen, insgesamt also 2791 Wohnungen, gebaut. Zusätzlich entstanden im gleichen Zeitraum in den umliegenden Gemeinden im Landkreis Uelzen weitere 1219 Wohneinheiten, sodass bis 1989 bereits über 4000 Wohnungen fertiggestellt und übergeben wurden.

In diesem Zeitraum wurden mehr als 1600 Objekte (ETW, Reihenhäuser, usw.) erstellt, die direkt verkauft wurden. Allein über 700 Wohneinheiten wurden auf fremde Rechnung für Bauherren mit eigenen Grundstücken gebaut. Fast alle Projekte wurden von der Entwurfsplanung bis zur Schlüsselübergabe vollständig übernommen, in den meisten Fällen kam eine finanzielle und wirtschaftliche Betreuung dazu.

Mit der Aufhebung des Wohngemeinnützigkeitgesetzes (WGG) zum 31.12.1989 wurde die GWK in die „Gesellschaft für Wohnungsbau des Kreises (Uelzen mbH" (gwk Uelzen) umbenannt.

Projekte der gwk Uelzen in den 90ern.

In den neunziger Jahren war die gwk Uelzen an der Entwicklung des Baugebietes in Uelzen-Westerweyhe beteiligt. Hier entstanden in gwk-Regie Mietwohnungen und Miet-Einfamilienhäuser für den gwk-Bestand sowie Einfamilien-Wohnhäuser in Betreuungstätigkeit.

1993 begann als bisher letzte größere Erschließungsmaßnahme der gwk Uelzen die Erschließung und Bebauung des Baugebietes „Oldenstädter Forst" (Dubenkamp IV) in Uelzen-Oldenstadt. Auf gut 35 Hektar ehemaliger Ackerfläche entstanden 54 Einzelgrundtücke für Einzel- und Doppelhausbebauung, wobei sowohl die komplette Erschließung des Baugebietes als auch die Veräußerung und Bebauung der Grundstücke allein in den Händen der gwk Uelzen lag, 2002 konnte die Gesamtmaßnahme abgeschlossen werden und die fertiggestellten öffentlichen Flächen wurden in das Eigentum der Stadt Uelzen übergeben.

Zu ihrem 60. Jubiläum in 2009 konnte die gwk Uelzen bereits auf eine beachtliche Zahl von insgesamt 4297 erstellten Wohneinheiten zurückblicken.

Die gwk Uelzen heute.

Neue Schwerpunkte im Leistungsspektrum der gwk Uelzen bilden heute neben der Modernisierung des eigenen Wohnungsbestandes insbesondere die Entwicklung von Wohnquartieren durch stadtteilspezifisches Quartiersmanagement, dies insbesondere in Zusammenarbeit und Kooperation mit fachkundigen Partnern und Dienstleistern. Die Zusammenarbeit mit der amiDon GmbH, der Klinik Lüneburger Heide GmbH, der Haus der Lebenshilfe gGmbH, dem Verein Hoffnung e.V. und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. stehen hier als gelungene Projekte Pate.

Im Rahmen der weiteren Wohnquartiersentwicklung ist in 2012 neben dem kompletten Umbau des 18- WE-Hauses „Am Königsberg 5" in Uelzen zu hochwertigen Wohnungen für die Generation 50plus der Umbau und die Umnutzung eines in direkter Nachbarschaft befindlichen ehemaligen Einkaufsmarktes zu einem Nachbarschaftstreff, einer Tagespflegeeinrichtung sowie Räumlichkeiten für weitere Dienstleistungsangebote erfolgreich umgesetzt worden.

Weitere Vorhaben mit Kooperationspartnern befinden sich in der Sondierungsphase. Die gwk Uelzen wird auch weiterhin getreu ihrem Motto „Wohnen für Generationen" ihr umfangreiches Leistungsspektrum weiter ausbauen und den Marktgegebenheit anpassen und dabei ihre Service-Orientierung und den sozialen Anspruch fest im Fokus behalten.

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